Meldung

Das ändert sich ab 2021 im Bereich Gesundheit

Ultraschall-Untersuchungen

Medizinisch nicht notwendige Ultraschall-Untersuchungen in 3D oder 4D von Ungeborenen im Mutterleib sind wegen der Strahlenbelastung für das Ungeborene und die Schwangere nicht mehr erlaubt.  Im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung sind für werdende Mütter drei Basis-Ultraschalluntersuchungen vorgesehen, die um die 10., die 20. und die 30. Schwangerschaftswoche stattfinden. Diese Regelung bleibt auch weiterhin bestehen. Wünschen schwangere Frauen mehr als drei Ultraschalluntersuchungen, sind diese Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) wie bisher auch selbst zu bezahlen.

Krankschreibungen

Ärzte und Ärztinnen dürfen Ihre Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) ab 2021 direkt und elektronisch an Ihre Krankenkasse übermitteln. Dem Arbeitgeber müssen Sie den “gelben Zettel” weiterhin selbst per Post zuschicken.

Rezepte

Ab 2021 gibt es papierlose elektronische Verordnungen. Ab 1. Juli 2021 existieren beide Varianten nebeneinander, ab 2022 fällt die Papierform dann ganz weg.

Heilmittel wie Krankengymnastik, Logopädie oder Physiotherapie

Hier können Sie sich nun 28 Tagen nach Ausstellung der Verordnung Zeit nehmen bis Sie mit der Behandlung beginnen, bisher lag die Frist bei 14 Tagen.

Masern-Impfung: Nachweis für alle Kita- und Schulkinder bis 31. Juli 2021 Pflicht

Eltern, deren Nachwuchs bereits vor dem 1. März 2020 eine Schule besucht hat oder in einer Kita betreut wurde, müssen sich den 31. Juli 2021 notieren: Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle Kinder nachweisen, dass sie gegen Masern geimpft sind. Diese Frist gilt auch für das Personal in diesen Einrichtungen.Seit 1. März 2020 musste der Impfstatus schon immer dann belegt werden, wenn Kinder neu in eine Kita, Schule oder andere Gemeinschaftseinrichtung aufgenommen wurden. Vorgeschrieben sind die beiden von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlenen Masern-Impfungen (die erste im Alter von 11 bis 14 Monaten, die zweite Impfung im Alter von 15 bis 23 Monaten).

Die Sätze zur Krankenversicherung steigen leicht an

Der Gesamtbeitrag wird dann bei einem unveränderten allgemeinen Satz von 14,6 Prozent bei 15,9 Prozent im Jahr 2021 (2020: 15,7 Prozent) liegen.

Der Wechsel in eine andere Krankenkasse soll einfacher werden.

Wechsel gesetzliche Krankenkasse: Weniger Papierkram – kürzere Vertragslaufzeiten Ab Januar wird der Wechsel in eine andere gesetzliche Krankenversicherung einfacher: Während der Abschied bisher erst nach einer Mindestvertragslaufzeit (sogenannte Bindungsfrist) von 18 Monaten möglich war, kann der Wechsel mit einer regulären Kündigung ab dem Jahreswechsel bereits nach 12 Monaten erfolgen

 

Quellen: www.ndr.de und www.verbraucherzentrale.nrw,  4.1.2021, Abruf 15 Uhr

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